Bürgergespräch in Nieder-Kinzig

Der Nebenraum der Hans-Neidig-Halle in Nieder-Kinzig war bis auf den letzten Platz belegt, als ich mit dem Bürgergespräch begann.

Ein sehr wichtiges und dringliches Anliegen ist insbesondere für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger die fehlende Möglichkeit im Ort zusammen zu kommen, da nun auch die letzte Gaststätte in Nieder-Kinzig geschlossen hat und die Hans-Neidig-Halle wegen Schimmel-Befall bis auf Weiteres gesperrt und nicht nutzbar ist.

Ich habe die älter Dame auf die Möglichkeit, den Bürgerbus anzumieten und in einen anderen Stadtteil Bad Königs zu fahren, hingewiesen.

Auch die fehlende Nutzungsmöglichkeit des Kinderspielplatzes durch die Allgemeinheit wurde angesprochen. Der Spielplatz wird zur Zeit nur vom Evangelichen Kindergarten benutzt und ist nicht öffentlich zugänglich. Ich habe zugesichert, dass ich mich darum kümmern werde.

Unzufrieden zeigten sich die Bürger auch mit den Mäharbeiten auf dem Friedhof, dort sei das Gras teilweise schon kniehoch, bis es gemäht werde. Auch dazu habe ich gesagt, dass ich mich dieser Sache annehmen werde.

Thema waren auch die fehlenden Parkplätze in der Kernstadt Bad König, auch in Höhe der Volksbank und des Ärztezentrums. Hierauf wurde ich auch bei meinen Hausbesuchen angesprochen. Ein Vorschlag war, auf dem Gelände, auf dem die Brunnen der Argentat-Anlage standen, zusätzliche Parkplätze zu schaffen oder aber auch gerne auf einem anderen

geeigneten Gelände.

Auch die fehlende Nutzung und Gastronomie in der Wandelhalle wurde angesprochen. Ich habe darauf hingewiesen, dass man mehr Veanstaltungen nach Bad König holen kann, eine Möglichkeit wäre, ein Stück von dem „Hochzeitskuchen“, der in der Nachbargemeinde Brombachtal boomt, abzuschneiden.

Zum Thema Tourismus habe ich auf die Gründung der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) hingewiesen, in der sich 6 Unterzent-Kommunen zusammengeschlosen haben. Die Tourist-Information ist an der Therme angesiedelt, da die Therme ganzjährig an jedem Tag geöffnet hat und sich einer  jährlichen Besucherzahl von 180.000 Besucher/innen erfreut, die nach meiner Meinung durch den Gesundheitstourismus durchaus gesteigert werden kann.